Übergabe KMK-Zertifikate

Über technische oder kaufmännische Details reden, einen Geschäftsbrief verfassen, Fachtexte lesen und verstehen – eigentliche eine Selbstverständlichkeit für jeden Auszubildenden. Werden diese Aufgaben aber auf Englisch gestellt, so erhöht sich die Schwierigkeitsstufe doch immens. Dass sie jedoch auch diese Hürde sehr gut meistern können, stellten 22 Auszubildende der Berufsbildenden Schule Donnersbergkreis, Standort Rockenhausen, unter Beweis. Sie erlangten das KMK-Fremdsprachenzertifikat, ein bundesweit einheitlich geregeltes Zertifikat zum Nachweis berufsbezogener Fremdsprachenkenntnisse. Auch am Standort Eisenberg legten 12 Schüler der Berufsbildenden Schule Donnersbergkreis das KMK-Fremdsprachenzertifikat ab, hier jedoch in den kaufmännisch-verwaltenden Berufen.

 

Um das Zertifikat zu erhalten, müssen die Schülerinnen und Schüler eine spezielle Prüfung ablegen, in der sie unter anderem in Hör- und Textverständnis, Verfassen von englischen Texten und Gesprächsführung beurteilt wurden – eine besondere, europäisch anerkannte Zusatzqualifikation also.

 

Dies betonte auch Matthias Frietsch, Schulleiter der Berufsbildenden Schule Donnersbergkreis: „Sie haben sich durch das Zertifikat für Ihren Arbeitgeber wertvoller und auch interessanter gemacht“, sagte er bei der feierlichen Übergabe der Zertifikate in Rockenhausen. Er. hob auch hervor, dass einige Schüler nicht nur das KMK-Fremdsprachenzertifikat erstanden haben, sondern auch die beiden anderen Zusatzangebote der BBS Donnersbergkreis – den ECDL (Europäische Computerführerschein) und die Fachhochschulreife - für Berufsschüler erfolgreich genutzt haben. Das Fremdsprachenzertifikat sie vor allem auch deshalb so wichtig sei, da viele Schüler ihre Ausbildung in Betrieben mit amerikanischen Verflechtungen absolvieren. So sind sehr viele der Schüler bei Adient (Rockenhausen) und BorgWarner (Kirchheimbolanden) beschäftigt. Aber auch die AOK Rheinland-Pfalz/Saarland und andere Betriebe des Donnersbergkreises können jetzt auf zertifizierte Englischfachleute in ihren Reihen verweisen.

 

Das Besondere an diesem Jahrgang war, dass nicht nur acht Auszubildende für Elektroberufe und 12 Auszubildende in den kaufmännisch-verwaltenden Berufen das Zertifikat erlangten, sondern erstmals seit langem auch die Azubis in Metallberufen diese Möglichkeit hatten. So schafften zwei Auszubildende für Zerpanungsmechanik, zwei für Industriemechanik und zehn für Werkzeugmechanik die Prüfung, unterstützt von ihren Betrieben und den Fachlehrerinnen Jessica Altherr, Katja Baumann und Gerlinde Kopf.

 

Das KMK-Fremdsprachenzertifikat für Metallberufe erreichten: Batin Ertürk, Loris Mandler (beide ReMa), Dennis Dieringer, Nico Maurer, Marcel Seeberger, Jan Barkanowitz, Dominik Christmann, Marc Ostermann, Lukas Hippel, Pascal Nürnberger, Lukas Klippel, Dominic Wagener (alle Adient), Shawn Brydon (BorgWarner), Benjamin Spieß (Langhammer)

 

Das KMK-Fremdsprachenzertifikat für Elektroberufe erreichten: Jonas Kullmann, Philipp Wall, David Rojo-Wiese, Florian Mrasek, (alle BorgWarner), Phillip Werschnitzky, Kai Franck, Yacine Redjem (alle Adient), Alexandru-Bogorin (Sicon GmbH)

 

Das KMK-Fremdsprachenzertifikat für kaufmännisch-verwaltende Berufe auf Niveaustufe II erreichten Nicole Holl, Selina Isack, Nathalie Süßenberger (alle AOK), Jasmin Köhler (Verbandsgemeindewerke Rockenhausen), Vanessa Makowe (Intertronic Computer GmbH)

 

Das KMK Fremdsprachenzertifikat für kaufmännisch-verwaltende Berufe auf Niveaustufe III erreichten  Steven Day, Christine Lang, Gina Ostojic, Michael Serfling, Serafettin Yöndem (alle AOK), Eva Pfaff (Borg Warner), Tim Zimmermann (Potters Ballotini)

Zeitungsartikel zur Übergabe der KMK Zertifikate
KMK Artikel.pdf
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