Anti-Sucht-Tag der BBS-Donnersbergkreis am 17.10.2012 in Rockenhausen

Ein gelungener Tag zur Suchtprävention

An der BBS Donnersbergkreis in Rockenhausen fand am 17.10. eine AntiSuchtTag unter Leitung des Schulsozialarbeiters Achim Galenschowski statt. Unter reger Beteiligung der Schülerschaft stellten die eingeladenen Gäste in verschiedenen Workshops ihre Sicht des Themas Sucht dar. Neben Themen wie Alkohol- und Drogensucht, Drogen im Straßenverkehr, Möglichkeiten der sinnvolle Freizeitgestaltung, akute gesundheitliche Probleme durch Drogenkonsum wurde auch intelligent in die Problematik des Rauchens eingeführt. Mittels eines Messgeräts konnte man gleich feststellen lassen, ob man Raucher, Gelegenheitsraucher oder Nichtraucher ist und so ins Gespräch über die Gefahren des Rauchens kommen.

 

Abgerundet wurde die Veranstaltung durch intern vorbereitete Workshops. Durch das Aufsetzen einer sog. Rauschbrille wurde in einem Workshop das Blickfeld so verändert, dass es dem eines Volltrunkenen glich. Im Snoozle-Raum konnte man entspannen, in der Cocktailbar alkoholfreie Getränkekreationen kosten. Im Musikworkshop brachte Schüler anderen Schülern ihre Instrumente näher.

 

Die Schüler waren von dieser Art der erfahrbaren Aufklärung sehr angetan. Den Hunger konnten die Schülerinnen und Schüler mit schulintern hergestellten Hamburgern, mit Kuchen und mit Waffeln stillen.

 

Einen besonderen Höhepunkt stellte für manche die Teilnahme an der Aktion: 3.00 gemalte Genesungswünsche (Herzen) der Krebsgesellschaft Rheinland-Pfalz aus Kaiserslautern dar. Mit dieser Aktion will der Projekt Mama / Papa hat Krebs „gezielt auf die Situation der Angehörigen von Krebskranken hinweisen und Mut machen“, so Frau Lenhard, ehrenamtliche Mitarbeiterin der Krebsgesellschaft und selber Betroffene. „Unser Ziel ist ein Eintrag im Guinessbuch der Rekorde“, so Frau Lenhard weiter.

 

Fazit:
Der AntiSuchtTag stellt das Thema Sucht auf so vielfältige Art und Weise dar, dass jeder Schüler und jede Schülerin davon profitieren kann. Vielen Dank allen Beteiligten.

 

 

 (Marc-Guido Ebert)