Erlebnispädagogische Exkursion zum Waldseilpark K1 Fröhnerhof

Am Dienstag, dem 11.09.2012 trafen sich die Klassen FS HEP 12 a und 12b
mit ihren Lehrkräften um 8.45 Uhr am Waldparkplatz vor dem Hochseilgarten. Nach intensiver theoretischer Vorbereitung in der Schule zum Thema Erlebnispädagogik und Ablaufplanung sowie der Verfassung der Testamente am Vorabend waren wir gerüstet für die Praxis. Die äußeren Bedingungen waren ideal: bewölkt, aber trocken und warm, nach dem Motto: Wetter gut, alles gut! Die Klettereinweisung erfolgte durch das professionelle Personal des Klettergartens. Klettergurte waren im Kreis ausgelegt und warteten auf uns. Die Spannung stieg, als Gurte und Helme angelegt waren, denn jetzt musste jeder bei einem Übungsparcours zeigen, wie man sich richtig sichert. Erste Gefühle von Sicherheit bzw. Unsicherheit stellten sich ein. Jeder wurde genau beobachtet, ob die Technik der Sicherung beachtet wird. Die Guides wiesen nochmals darauf hin, dass jeder im gesamten Waldseilpark für seine Sicherheit selbst verantwortlich ist. Die Parcours sind je nach Schwierigkeitsgrad farblich gekennzeichnet.
Jede/r Schüler/in hatte nach der Einweisung zunächst „seine Farbe“ gefunden. Ob weißer oder schwarzer Parcours, wir denken, alle hatten Respekt vor der Höhe und den Hindernissen. Um ca. 11.00 Uhr, nach körperlichen Höchstleistungen, stellte ich bei fast allen Schüler/innen das Hunger- und Durstgefühl ein. Treffpunkt für das gemeinsame Picknick war die Dachterrasse des Materiallagers und Kiosks. Eine Arbeitsgruppe pro Klasse war für die Planung und Organisation des gemeinsamen Picknicks verantwortlich. Von Obst über Brezeln, belegten Brötchen, Partysalaten, Rohkost, Dips bis zu Kuchen, Muffins und diversen Getränken blieben fast keine Wünsche offen. Erste Erlebnisse, Erfahrungen und Tipps wurden ausgetauscht. Frisch gestärkt ging es in die zweite Runde und viele wagten sich auf anspruchsvollere Routen. Das Klettern wirkte sich positiv auf die Gruppendynamik aus und man bekam moralische Unterstützung seitens anderer Teilnehmer/innen. Mit Applaus wurde auch nicht gegeizt.



Ab 13.30 Uhr wurden wir vom Personal darauf hingewiesen, die begonnenen Parcours zu beenden. Von da an wurde parallel gearbeitet. Letzte Kletterhürden wurden überwunden, während ein Aufräumtrupp alle Picknickspuren beseitigte. Gegen 14.30 versammelten sich alle im Plenum, um den Tag zu reflektieren. Das Klettern fanden alle ganz toll, es hat riesig Spaß gemacht. Einige Schüler/innen berichteten, dass sie heute an ihre Grenzen und auch über ihre Grenzen hinausgegangen sind.



Alle waren sich einig: Dieser Tag war erlebnisreich und gelungen.