Fachhochschulreifeunterricht

Beginn des nächsten Durchgangs

 

im August 2018

Zielsetzung

Der Fachhochschulreifeunterricht führt zur Fachhochschulreifeprüfung. Das Zeugnis der Fachhoch­schulreife berechtigt in allen Ländern der Bundesrepublik Deutschland zum Studium an Fachhochschulen.

 

In Rheinland-Pfalz ermöglicht der Abschluss des Fachhochschulreifeunterrichts außerdem den Zugang zur Berufsoberschule II. Dort kann die allgemeine oder fachgebundene Hochschulreife er­worben werden.

Aufnahmebedingungen

Zum Fachhochschulreifeunterricht wird zugelassen, wer den qualifizierten Sekundarabschluss I hat und

  1. in einem betrieblichen Ausbildungsverhältnis zur Vorbereitung auf einen mindestens zweijährigen anerkannten Ausbildungsberuf nach dem Berufsbildungsgesetz oder der Handwerksordnung steht und den Teilzeitunterricht der Berufsschule in Rheinland-Pfalz besucht oder
  2. eine dreijährige Berufsfachschule in anerkannten Ausbildungsberufen in Rheinland-Pfalz besucht oder
  3. eine sonstige landesrechtlich oder bundesrechtlich geregelte mindestens zweijährige Berufsausbildung absolviert oder
  4. eine Fachschule nach § 11 Abs. 7 Satz 6 SchulG in Rheinland-Pfalz besucht.

Dauer

Der Bildungsgang dauert 2 Jahre.

Unterrichtsorganisation

Der Unterricht findet an zwei Abenden jeweils von 17.30 Uhr bis 20.40 Uhr statt.

 

Im zweiten Schuljahr kann bei entsprechender Nachfrage für Interessierte, die die Berufsoberschule II besuchen wollen, Französisch als zweite Fremdsprache zusatzqualifizierend vierstündig zum o.a. Unterricht angeboten werden.

 

Der Unterricht wird folgendermaßen organisiert:



1. Schuljahr
2. Schuljahr
2. Std. Englisch 2. Std. Englisch
2. Std. Mathematik 2. Std. Mathematik
2. Std. Deutsch / Kommunikation 2. Std. Deutsch / Kommunikation
2. Std. Sozialkunde 2. Std. Naturwissenschaft (Biologie, Physik oder Chemie)

Abschluss

  • Die Duale Berufsoberschule schließt mit der Fachhochschulreifeprüfung ab.
  • Zur Fachhochschulreifeprüfung wird zugelassen, wer die oben angeführte Gesamtstundenzahl nachweist.
  • Die Fachhochschulreifeprüfung gliedert sich in eine schriftliche und eine mündliche Prüfung. Die schriftliche Prüfung besteht aus je einer Aufsichtsarbeit in den Fächern Deutsch/ Kommunikation, Fremdsprache (Englisch) und Mathematik. Die mündliche Prüfung kann sich auf alle unterrichteten Fächer erstrecken. Hat der Prüfling am zusatzqualifizierenden Unterricht in einer zweiten Fremdsprache teil­genommen, kann auch in diesem Fach eine mündliche Prüfung erfolgen.
  • Das Zeugnis der Fachhochschulreife erhält, wer die Fachhochschulreifeprüfung nach § 6 bestanden hat und ein Zeugnis über den erfolgreichen Abschluss
  1. einer mindestens zweijährigen Berufsausbildung nach dem Berufsbildungsgesetz oder der Handwerksordnung oder einer gleichwertig geregelten Berufsausbildung oder
  2. einer sonstigen bundesrechtlich geregelten mindestens zweijährigen Berufsausbildung oder
  3. einer mindestens der Laufbahn des mittleren Dienstes gleichwertigen Ausbildung in einem Beamtenverhältnis oder
  4. der zweijährigen höheren Berufsfachschule und a) ein Praktikumszeugnis über ein einschlägiges mindestens halbjähriges Praktikum oder b) ein Arbeitszeugnis einer ausgeübten mindestens zweijährigen einschlägigen Berufstätigkeit oder
  5. einer Fachschule nach § 11 Abs. 7 Satz 6 SchulG besitzt. Soweit während der Berufsausbildung die Pflicht zum Berufsschulbesuch bestand, ist zusätzlich der Abschluss der Berufsschule erforderlich.

Standort

Der Fachhochschulreifeunterricht wird am Standort Rockenhausen angeboten.

Dokumente

Nähere Informationen und Formblätter können Sie hier downloaden:

Informationsmaterial Fachhochschulreifeunterricht
DBOS FHRU V1.pdf
PDF-Dokument [474.8 KB]